Kleinkinderschwimmen

Ab ca. 1,5 Jahre bis ca. 3 Jahre, kleine Gruppengröße

Obwohl Säuglinge und Kleinkinder ihre Umwelt überwiegend auf dem festen Land erschließen, bietet das Wasser auch für dieses Alter einen idealen Bewegungsraum. Durch seine Eigenschaften wie Druck, Auftrieb, Widerstand und Wärmeleitfähigkeit ist Wasser bestens geeignet, die gesunde Entwicklung von Kindern zu fördern. Dabei wird nicht nur die körperliche, sondern auch die geistige Entwicklung positiv beeinflusst. Darüber hinaus kann das Baby- und das Kleinkinderschwimmen bei Kindern mit körperlichen oder geistigen Störungen sogar einen starken therapeutischen Effekt haben.

Säuglings- und Kleinkinderschwimmen wirkt positiv auf

  • die körperliche Entwicklung
  •  Kräftigung der Atemmuskulatur
  • Stärkung des Herz - Kreislaufapparates
  • die motorische Entwicklung
  • · Durch den Auftrieb des Wassers können sich Babys und Kleinkinder - anders als an Land - frei in alle Richtungen bewegen. Dies schult den Bewegungsapparat, regt die Eigenbewegung an und fördert die Ausbildung der Hüftgelenke.
  • die geistige Entwicklung
  • Beim Baby- und Kleinkinderschwimmen wirken viele Reize auf die Kinder, die diese Reize individuell verarbeiten. Durch die besonderen Eigenschaften des Wassers ist eine frühzeitige Entwicklung des Körpergefühls möglich. Das ermöglicht den Kindern, schon frühzeitig ihre Umwelt offen und selbstbewusst zu entdecken.
    Babysund kleine Kinder können sich mit Schwimmhilfen schon vor dem Laufen selbstständig und frei im Wasser fortbewegen. „Körperliche Bewegung ist immer auch geistige Arbeit.“
  • die soziale Entwicklung
  • Das Baby- und das Kleinkinderschwimmen fördert bewusst den Eltern – Kind - Kontakt  (inniger Hautkontakt). Außerdem besteht die Möglichkeit für Kinder und Eltern gleichermaßen, neue soziale Kontakte zu knüpfen.